Legenden umwobene Christrose

Jetzt ist ihr Auftritt - die Christrose ist einige der wenigen Blumen, die im Winter blühen und  eisige Kälte aushalten. Ich habe mir diese Helleborus niger - so der lateinische Name - in diesen schönen Pflanzsack eingegraben und das ganze vor mein Fenster gestellt. Und ich erfreue mich jeden Tag an dieser reinweissen Blume.

 

 

Im Frühling dann, werde ich die Christrose in den Boden graben und die Pflanztasche für Kräuter nutzen. Übrigens: Ab Februar werden diese besonders dekorativen und nützlichen Pflanzensäcke in meinem Shop erhältlich sein.

Ich habe eine schöne Legende zur Christrose gefunden: Ein Hirte wollte dem neu geborenen Jesuskind eine Blume bringen. Da er auf dem Weg nach Bethlehem keine blühenden Blumen fand, weinte er bitterlich. Aus seinen Tränen, die auf die Erde fielen, wuchsen Blüten, so schön wie Rosen. Damit war die "Christ-Rose" geboren!

 

Die Helleborus niger - eine Giftpflanze! - ist auch eine Heilpflanze. Sie wird in Form eines homöopatischen Mittels unter anderem in der Tumortherapie eingesetzt. Wegen ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften soll sie auch bei rheumatischen Krankheiten helfen. Heelleborus niger habe sich zudem bei Demenz und angsbetonten Depressionen bewährt.  (Quelle: www.helixor.de)

 

Früher hat man die Christrose auch als Niespulver genutzt.

 

Ganz wichtig: Da die Christrose giftig ist, darf sie nur in Form von Fertigpräparaten eingenommen werden!

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Kommentare: 1
  • #1

    Ben Halter (Freitag, 04 August 2017 10:50)

    Sehr schöner Beitrag :)