Bunter Blickfang

Im Winter ist die Amaryllis ein wunderschöner bunter Blickfang. Wenn draussen noch nichts blüht, bringt sie Farbe und einen Hauch südliche Wärme ins Haus.

Mein letztjähriger Versuch, die Amaryllis heil über den Sommer zu bringen, ist gescheitert. Jetzt kommt der zweite Anlauf: Stängel unten knollennah abschneiden und den Topf mit den Blättern bis April stehen lassen. Mai bis Juli kommt er ins Freie an einen halbschattigen Standort. In dieser Zeit möchte die Pflanze mit  wenig Dünger genährt werden. Ab August beginnt die Ruhephase - also ab jetzt nicht mehr giessen. Generell gilt für die Amaryllis: Sparsam giessen, sie hasst Staunässe!

Ab September bis Oktober kommt der Topf in den Keller.

Ab November bis Dezember wird die Zwiebel bis zur Hälfte in neue Erde gesteckt. Ab Ende November darf wieder leicht gegossen werden. Jetzt kommt der Topf an ein helles und warmes Plätzchen. Sind die Triebe rund 10 Centimeter lang, darf wöchentlich schwach gegossen - und auf die Blütenpracht gewertet - werden. So die Theorie.

Na, mal sehen, ob diese Überlebensstrategie diesmal Früchte beziehungsweise Blüten trägt.

Die Amaryllis heisst eigentlich Ritterstern, sie gehört zur Familie der Amaryllisgewächste. Heimisch ist sie in den peruanischen Anden. Vorsicht: Die Pflanze ist sehr giftig für Mensch und Tier, vor allem die Zwiebel! Familien mit kleinen Kindern sollten deshalb besser auf eine Amaryllis verzichten.

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