Blumen der Liebe

Traditionsgemäss zeigen wir  unseren Liebsten  Freundschaft und Zuneigung mit Blumen. Die Rose gilt landläufig als Symbol der Liebe. Es muss aber nicht immer die Königin der Blumen sein, um Liebe zu bezeugen. Das unscheinbare Gänseblümchen oder "Margritli" gilt ebenso als Symbol der Liebe, auch wenn es nicht in Herzform präsentiert wird. Mit ihm symbolisieren noch viele andere Pflanzen und Blumen Liebe - etwa der Enzian, die Erdbeeren, Krokusse, Anemonen, Minze und selbst der stachelige Rosmarin. Sie können  Ihrer Liebsten oder Ihrem Liebsten auch einfach einen Apfel schenken - auch er ist ein Symbol der Liebe - oder zumindest der Verführung.

 

Je nach Quellen wird die Symbolik der Blumen unterschiedlich gewertet. So soll ein Liebender etwa mit einer Enzian seiner Angebeteten nonverbal mitteilen können: "Deine Schönheit ist überwältigend." Blöd nur, wenn die Angebetete die Sprache der Blumen nicht kennt. Laut der gleichen Quelle sagt ein Krokus im übertragenen Sinn: "Ich muss mir das noch überlegen". Die ganze Sache mit der Symbolik ist etwas tricky.  Sie bleiben also vielleicht doch besser bei Rosen oder Gänseblümchen. Rote Rosen werden allgemein als Liebesbeweis verstanden und das kleine harmlose Gänseblümchen,  das Unschuld und treue Liebe symbolisiert, gilt als Bote des Frühlings, was gerade an einem trüben Regentag aufmunternd wirken kann.

Ich persönlich plädiere für das Gänseblümchen. Das bescheidene Margritli hat gleich mehrere Qualitäten.  Es ist schmackhaft in Salaten und eine vielseitige Heilpflanze. Daisy, so der englische Name, hilft zum Beispiel bei Verletzungen und Muskelkater. Oder gegen Frühjahrsmüdigkeit und hartnäckigen Husten.

Wer mit Daisy seine Liebe bezeugen will, kann der Angebeteten auch ein Gänseblümchen-Kränzchen winden. So wie wir es in Kindertagen gemacht haben. Oder - barbarisch - die Liebe austesten, in dem man dem Blümchen die zarten Blütenblättchen ausreisst: Er/sie liebt mich, er/sie liebt mich nicht.....

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