Zeit für's Zytröseli

Die leuchtend gelben Zytröseli - der Huflattich - strecken bereits ihre Köpfe aus dem Wald-Laub. Ab jetzt kann man sie ernten,  zubereiten oder trocknen lassen.

Die Blätter des Huflattichs, die Blattstängel und die Blüten  können roh mit Blattsalaten vermengt  oder direkt auf einem Butterbrot gegessen werden. Die jungen Huflattich-Triebe sollen ähnlich schmecken wie Spargeln und werden auch so zubereitet. Getestet habe ich diese Rezpte selber noch nicht .

 

Auf www.chefkoch.de findet sich ein Rezept für Huflattich-Honig. Dazu benötigt man 400 Gramm Huflattichblüten, 1,5 Liter Wasser, 1 grosse unbehandelte Zitrone und 1 Kilogramm Zucker. Die Zitrone waschen und in Scheiben schneiden. Die gewaschenen Huflattichblüten mit dem Wasser und den Zitronenscheiben ca. 20 Minuten aufkochen. Dabei vorsichtig umrühren. 24 Stunden an einem kühlen Ort stehen lassen. Danach durch ein feines Sieb giessen,  mit dem Zucker 2 bis 3 Stunden köcheln lassen und ab und zu rühren. Heiss in Schraubgläser füllen. Die Gläser kopfüber aufbewahren.

Huflattich Tee ist gut gegen Husten, Heiserkeit und verhindert Entzündungsprozesse. Hierfür werden die getrockneten Blüten und Blätter klein geschnitten. Ein bis zwei Teelöffel in eine Tasse mit heissem Wasser geben und 5 bis 15  Minuten ziehen lassen. Doch Vorsicht: Huflattich ist leicht giftig, daher sollen nur 2 bis 3 Tassen täglich getrunken werden und dies  höchsens drei Wochen lang.  Für Schwangere und Kinder ist Huflattich nicht geeignet.

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