Herbst  – der zweite Frühling

Im Herbst – und im Moment ist das Wetter optimal – lassen sich viele Pflanzen setzen. Blumen, Obstbäum(ch)e(n), Sträucher, Gemüse... Laut Fachleuten ist der Herbst sogar die bessere Pflanzzeit als der Frühling. Im Herbst gepflanzte Bäume und Sträucher haben einen deutlichen Wachstumsvorsprung. Sie treiben im Frühling  schon stark aus.

 

Allerdings gilt es, ein paar Ausnahmen zu beachten: Bambus, Seerosen und  die nur bedingt winterharten mediterranen Pflanzen etwa sollten besser nicht im Herbst gepflanzt werden, es sei denn, sie werden ausreichend vor frostigen Tagen geschützt.

 

Auch Gemüse lässt sich jetzt pflanzen. Zum Beispiel Salate wie der Radicchio rosso, Nüssler, Zuckerhut und Endivie. Ich habe in meine Kartoffel-Pflanzsäcken etwas Hornmehl und neue Erde gegeben, um die Nährstoffe auszugleichen, welche die Kartoffelstauden zuvor ver-zehrt haben. Auch Winterspinat oder Winterlauch gehören jetzt in den Boden. Und Gemüse wie Grünkohl, Rosenkohl, Topinambur und Schwarzwurzeln überstehen Frostperioden.

Wer sich im Frühling an bunten Blumen erfreuen will, sollte daran denken, nun die Blumenzwiebeln zu stecken. Tulpen, Schneeglöckchen, Krokusse gehören zu den ersten Frühlingsboten und sind nach dem Winter sehr willkommene Farbtupfer für den noch farblosen Garten. Der Herbst ist auch eine optimale Pflanzzeit für Rosen.

Neben den typischen Herbstblumen wie Erika, Chrysanthemen und Co ist auch das unscheinbare und zarte Stiefmütterchen eine optimale Pflanze für diese Jahreszeit. Sie blüht bis im November und bringt Farbe in den oftmals düsteren Herbst. Das Stiefmütterchen ist eine absolut unkomplizierte und anspruchslose Pflanze. Sie kann, wie ihr Name sagt, tatsächlich stiefmütterlich behandelt werden. Und sie erfreut uns gleich mehrere Jahre, wenn wir sie im Sommer nicht austrocknen lassen.

 

Stiefmütterchen gibt es in den verschiedensten Tönen und Grössen zu kaufen. Sie sind eine preiswerte Möglichkeit, Töpfe und Pflanzsäcke herbsttauglich zu gestalten. Im Gartenbeet geht die zarte Pflanze etwas unter.

 

Das wilde Stiefmütterchen, ein Veilchengewächs, ist eine Heilpflanze. Eine, mit sanften Wirkstoffen, die sich  besonders für Kinder eignet. In der Homöopathie wird sie beispielsweise gegen Milchschorf eingesetzt. Das wilde Stiefmütterchen wirkt generell entzündungshemmend.

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Kommentare: 1
  • #1

    Helena Ferrer (Samstag, 04 Februar 2017 15:03)


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