Die wohl letzten Farbtupfer vor dem Winter

Mein Garten ist zurzeit besonders schön anzusehen – er erfreut mich mit leuchtenden Farbtupfern. Cosmeas und Malven blühen noch, die Blätter einiger Büsche sind in einem satten Rot. Vor allem die Heidelbeeren. Ältere Pflanzen weisen meist eine schönere Herbstfärbung auf. Und Pflanzen, die sonnig stehen, nicht zu viel Wasser und Dünger erhalten, danken es oft ebenfalls mit bunten Blättern.

 

Wenn aus dem Sommer Herbst wird, die Nächte etwas abkühlen und die Blätter von Bäumen und Sträuchern fallen, setzt das Farbenspiel ein. Wer seinen herbstlichen Garten besonders bunt gestalten möchte, wählt gleich von Anfang an Pflanzen mit schönem Herbstlaub. So verdeckt etwa der wilde Wein unschöne Mauern und Hecken mit einem roten Farbenmeer. Ahorne punkten ebenfalls mit faszinierenden Farbtönen.   Die Blätter der einheimischen Felsenbirne leuchten im Herbst orange bis orangerot. Einige Storchenschnabel-Arten sowie die unkomplizierte Fetthenne sind weitere herbstliche Farbtupfer im Garten. Mein Aprikosen-Bäumchen erstrahlt in sonnigem Gelb und die Funkie in sattem Gold.

Der vielleicht letzte Strauss aus meinem Garten in diesem Jahr: Einen Zweig der unverwüstlichen rosa Buschrose, garniert mit Ziergras, Spargel, Rosmarin und Lavendelkraut. Die vielleicht etwas unübliche Kombination erfreut mich zudem mit einem herrlichen Duft.

Der herbstlich-winterliche Garten macht kreativ. Denn die Auswahl ist klein, man stellt sich zusammen, was noch ansehnlich ist. Besonders dekorative Sträusse lassen sich mit den zauberhaft roten Hagebutten winden. Wer zuhause keine hat, findet sicher welche auf einem Spaziergang. Wenn man sich ein oder zwei Zweige abschneidet, dürfte wohl niemand etwas dagegen haben.

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