Die isolierende Schneedecke schützt die Pflanzen

Jetzt fällt auch im Flachland Schnee. Die Gartenbeete, Wiesen, Töpfe und Pflanzen sind überzuckert. Das ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch hilfreich für Pflanzen und Boden. Denn die Schneedecke schützt die Pflanzen vor dem Erfrieren. Und sie spendet trockenen Böden Feuchtigkeit. Deshalb ist es wichtig, den Schnee liegen zu lassen. Denn mit dieser Isolierung leiden Pflanzen weniger als bei einem Kahlfrost.

 

Anders, wenn schwerer, nasser Schnee auf den Ästen von sensiblem Gehölze  liegt. Dort ist es sinnvoll, einen Teil des Schnees zu entfernen, damit dünne Äste nicht brechen.

 

Und auf dem schneebedeckten Rasen bitte nicht herumlaufen. Der Schnee verdichtet sich sonst und braucht länger, um aufzutauen. Zudem mögen es die Graswurzeln nicht, wenn Menschen auf dem nassen Grasboden herumtrampeln.

 

Vorsicht mit Streusalz. Auch wenn es verlockend ist, damit die Wege – vermeintlich – etwas sicherer zu gestalten. Das Salz bringt zwar das Eis zum schmelzen, dafür aber entsteht auf Wegen und Strassen eine glitschige Schmierschicht.

Zudem kann das Streusalz die Wurzeln vieler Pflanzen schädigen, wenn es mit dem Schmelzwasser in den Gartenboden transportiert wird. 

 

Split, Kies, Sand oder Granulat sind eine wesentlich bessere Alternative, um die Rutschgefahr zu mindern. Zudem schaden sie dem Boden und den Pflanzen nicht. Und: Das Streugut lässt sich recyceln. Wenn Sie es zusammenwischen, können Sie es wieder verwenden. Damit leisten Sie erst noch einen Beitrag zum Schutze unserer Umwelt.

 

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