Keine zwei Monate mehr und es ist Frühling!!

Zwischen diesen zwei Bildern liegen rund 60 Tage, wenn alles nach Plan läuft. Denn am 20. März ist offizieller Frühlingsbeginn. Und zwar um punkt 11 Uhr 29. Falls sich die Märzenglöcken an den Kalender halten, werden sie also in knapp zwei Monaten unsere Gärten zieren. 

 

Wenn ich heute aus dem Fenster schaue, fällt mein Blick als erstes auf die Tanne. Keine Weisstanne, nein, sie präsentiert sich nur in Weiss, weil sie mit Reif überzogen ist. Ein wunderschönes Bild, ein Ausdruck von klirrender Kälte. 

 

Alles zu seiner Zeit. Im Januar ist es Winter und demnach auch kalt, im März wärmen – hoffentlich – die Sonnenstrahlen den Gartenboden.

 

Wie praktisch ist es doch, dass wir uns nicht noch um die Jahreszeiten kümmern müssen. Noch können wir uns darauf verlassen, dass nach dem Winter der Frühling wärmeres Wetter bringt, in den Sommer, den Herbst und dann wieder in den Winter mündet. Verlässlich. Jahr für Jahr.

 

Der Wechsel, also die Veränderung, ist die einzige Konstante im Universum, hatte schon der griechische Philosoph Heraklit von Ephesus (etwa 540 bis 480 v. Chr.) gesagt. Dass dem heute noch so ist, liegt fast ganz sicher daran, dass das Wetter nicht menschengemacht ist. Die Vorstellung, gewisse Präsidenten von gewissen Ländern könnten per Knopfdruck Sturm, Erdbeben oder Hitze auslösen, schaudert mich. Gut, dass Petrus über das Wetter wacht.

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