Den Frühling in die Küche geholt

In meiner Küche ist es Frühling geworden. Ich habe zwei Töpfe mit  Petersilie auf den Fenstersims gestellt. Jetzt kann ich frische Kräuter ernten.

 

Zugegeben, ich habe die beiden bio Petersilienstöcke beim Grossverteiler gekauft. Klar, ich hätte die Petersilie aus Samen ziehen können, doch das dauert mir zu lange. Auch für den Garten kaufe ich mir von Peterlig und Schnittlauch jeweils Setzlinge. Einfach, weil ich die würzigen Kräuter möglichst rasch ernten und geniessen möchte. 

Petersilie und Schnittlauch sind mehrjährig. Ob die beiden letztjährigen Stöcke die kalten Wintertage heil und ganz überstanden haben? Das wird sich weisen – noch sind die Kräuter im Gartenbeet mit Laub zugedeckt. Wenn nicht, werde ich im nächsten Spätherbst mal versuchen, die Stöcke auszubuddeln und über Winter ins Haus zu holen. Sie mögen es aber gerne kühl und hell. Das bedeutet dann eher Schlafzimmer als warme Küche.

Petersilie braucht nämlich nicht zwingend ein Gartenbeet, sie fühlt sich auch wohl im Topf. Ab Mitte März – also in einem Monat –, möchte das beliebte Kraut dann vom Küchensims an ein sonniges Plätzli im Freien zügeln. 

Ob meine krause und glatte Petersilie aus dem Supermarkt den Sommer überstehen werden, ist allerdings fraglich. Denn die Pflanzen wirken schwach und sind wohl zum sofortigen Verzehr gedacht. Sollen die Kräuter Bestand haben, braucht es kräftige, starke Jungpflanzen aus der Gärtnerei. Die haben eine bessere Voraussetzung, zu überleben.

Übrigens: Schnittlauch kann bei richtiger Pflege  im Gartenbeet bis zu 20 Jahre alt werden! 

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