Mit Homöopathie gegen die Frostschäden

Die kalten Nächte haben nicht nur in den Feldern und Rebbergen Schäden verursacht, sondern auch in den Hausgärten. Die Blätter der Reben meiner Nachbarn sind ganz braun, meine drei Reben sind, aus welchem Grund auch immer, verschont geblieben. Einige Heidelbeeren, auf dem Bild links zu sehen, haben stark gelitten. Und auch die Hortensien haben einiges abbekommen (Bild rechts). Das Aprikosenbäumchen zeigt ebenfalls beschädigte Blätter. Wie stark das Zwetschgenbäumchen und die Apfelbäume betroffen sind, wird sich weisen. An den Blättern haben sie keinen sichtbaren Schaden genommen.

Am schlimmsten dran sind die Johannis- und die Stachelbeeren. Die hatten schon Früchte gebildet und die sind nun teilweise erfroren. Die Ernte wird entsprechend mager ausfallen.

Retten lassen sich die erfrorenen Früchte nicht mehr, doch die Pflanze kann man stärken. Ich versuche es mit homöopathischen Mitteln. Gegen Frostschäden gibt es laut Christiane Maute (Homöopathie für Pflanzen, Narayana Verlag) sechs verschiedene Heilmittel. Sie unterscheidet zwischen Pflanzen mit verfärbten Blättern (gräulich, rötlich oder schwarzbraun) und Rissverletzungen in der Rinde. Dann empfiehlt sie zwei allgemeine Aufbaumittel nach Frostschäden: Psorinum C 200 und Zincum metallicum C 30. 

Die Zubereitung der Heilmittel ist einfach: Man lässt 6 bis 8 Kügelchen in einem Glas Wasser zergehen und verdünnt das Ganze dann mit 10 Litern Wasser. Danach übergiesst man die Pflanzen und gibt etwas Giesswasser zu den Wurzeln.

Es handelt sich um ganz gewöhnliche homöopathische Kügelchen, die man in der Drogerie oder Apotheke kaufen kann. Christiane Maute, die schon viel Erfahrungen mit homöopathischen Pflanzenmitteln hat, verwendet verschiedene Potenzen. 

Ich selber habe bei Frostschäden noch keine Erfahrungen mit homöopathischen Pflanzenschutzmitteln. Es ist ein Versuch. Ich erhoffe mir auch keine Wunder, doch die Tatsache, dass es giftfreie und sanfte Pflanzenmittel sind, gibt mir ein gutes Gefühl. 

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