Es grünt und blüht

Im Moment ist der Garten wunderschön. Einziger Makel sind die Blätter an Sträuchern und Bäumen, welche der Frost braun gefärbt hat. 

Die Tulpen sind verblüht, dafür zeigen sich andere Blumen in ihrem bunten Kleid. Auch die Rosen und sogar das Zitronenbäumchen haben Knospen und werden, wenn das Wetter so bleibt, bald blühen. 

Der Storchenschnabel gehört zu meinen Lieblingsblumen. Es gibt ihn in verschiedenen wunderschönen Farbtönen, er ist anspruchslos und kommt auch mit etwas Schatten zurecht. Und er kann verschiedene Leiden heilen. So wirkt er etwa entzündungshemmend, stoffwechselregulierend und hilft bei Darmproblemen. Auch soll der Storchenschnabel kinderlosen Eltern zu ihrem gewünschten Kind verhelfen können. Dafür gibt es mehrere Rezepte. Zum Beispiel dieses:  Ein paar Handvoll frisches Storchenschnabelkraut in einen Liter roten Wein geben, aufkochen, in eine Flasche abfüllen und jeden Abend ein kleines Glas davon trinken. Ob nur die künftige Mutter oder auch der Vater ein Gläschen genehmigen soll, bleibt offen... Selbstverständlich kann man mit dem Storchenschnabelkraut auch Tee machen. 

Ich mag diese Zwischen-Zeit im Garten. Der Frühling hat sich noch nicht verabschiedet und der Sommer ist noch nicht da. Das Grün ist noch hell, die Blätter  zart und saftig. 

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