Eucalyptus – schön und hilfreich

Ich habe mir einen Eucalyptus gunnii gekauft. Seine feinen und bläulich schimmernden Blätter gefallen mir sehr. Er kann, laut Etikett, zwischen 1,50 und 2 Metern hoch werden. Ich werde ihn also umtopfen müssen. Doch so hoch wird er im Pflanzsack eh nicht wachsen. Ich muss ihn also im Garten eingraben, wenn er seine volle Grösse erreichen soll. Mal sehen und spüren, was mein Eucalyptus gunnii will.

Es gibt rund 100 Arten von Eucalyptus. Solche, die höher als 50 Meter wachsen. Eucalyptus gedeihen als Sträucher oder Bäume. Viele Arten sind in Australien heimisch. Der Eucalyptus gunnii stammt aus Tasmanien. Obwohl er laut Etikett winterhart ist, werde ich ihn im Winter mit einem Vlies schützen. Sicher ist sicher. 

Aus den Eucalyptus-Arten  gewinnt man hilfreiche ätherische Öle.  Zum Beispiel aus dem Eucalyptus globulus. Das Öl wird vor allem gegen Erkältungen genutzt. Während Grippe-Zeiten ist es hilfreich, wenig Tropfen Eucalyptus globulus in eine Duftlampe zu geben und so die Luft im Raum zu desinfizieren und reinigen. Aber Vorsicht: Es handelt sich um ein reizendes Öl, das sehr vorsichtig angewendet werden muss.

Das Eucalyptus radiata Öl, ein sanfteres Eucalyptus-Öl,  darf, mit Einschränkungen, auch für Kinder eingesetzt werden. Auch es hilft gegen Viren und Bakterien in der Winterzeit, gegen rheumatische Beschwerden und Muskelkater.

Der Eukalyptus citriodora hat ähnliche Wirkungsweisen, er ist zudem stark schmerzstillend und hält Insekten fern. Der Eucalyptus dives, der Pfefferminz-Eukalyptus, beruhigt und zentriert und wirkt unter andrem entstauend und fiebersenkend. 

Weitere Eucalyptus Arten, aus denen ätherische Öle gewonnen werden, sind der polybractea, mit dem Chemotyp Cineol oder dem Chemotyp Crypton, der smithii und der staigeriana. Die Wirkungsweisen all dieser Öle sind sehr vielseitig. Für alle Eucalyptus-Öle gilt: Nur äusserlich anwenden und nur in Absprache mit Fachleuten (Arzt, Apotheke, Drogerie, Aromatherapie)!

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