Ein gutes Kartoffel-Jahr

Meine Kartoffelernte ist in diesem Jahr reich ausgefallen. Jedenfalls im Gegensatz zum letzten Jahr, wo das Wetter alles andere als optimal war und die meisten Kartoffeln gar nicht erst wuchsen oder verfault waren. Allerdings sind auch in der diesjährigen Ausbeute einige kleine Kartoffeln mit dabei. Das liegt wahrscheinlich an der Hitze, denn, wird es heisser als 30 Grad (das war an mehreren Tagen der Fall), wächst die Knolle nicht oder kaum mehr. Sie mag es am liebsten zwischen 18 und 20 Grad.

Ich liebe Kartoffeln ganz besonders, wenn sie frisch aus dem Boden kommen. Und erst noch aus dem eigenen Garten. Zudem kann man sie sehr vielseitig zubereiten. Sie geben weit mehr her als nur Pommes oder "Gschwellti"! Und sie enthalten eine ganze Auswahl an Mienralstoffen und Vitaminen.

Die "Blauen St. Galler" haben sich offenbar in meinem Garten weniger wohl gefühlt. Die Ernte ist jedenfalls nicht so reich ausgefallen und die meisten Kartoffeln sind klein geblieben. Dafür hat mir eine von den Knollen eine Liebeserklärung gemacht (Bild). Schön, oder? Mich freut's! Möglicherweise sind die besonders gesunden "Blauen" noch anfälliger auf Hitze und etwas komplizierter im Anbau.

Ich werde es aber im nächsten Jahr wieder versuchen, denn diese Kartoffeln setzen coole Akzente auf die Teller. Der "Blaue St. Galler" ist übrigens eine Vermählung zwischen dem "Blauen Schweden" und hellen Prättigauer Kartoffeln. Eine schmackhafte Heirat, die da dem Agronomen Christoph Gämperli gelungen ist!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0